Mittelwände

Gottliebs®-Mittelwände

Ein oberhessisches Qualitätsprodukt - zeichnen sich durch hohen Deckelwachsanteil, sind entseucht, da geklärt, gewalzt, da stabil und doch flexibel und sind in ihrer typischen goldgelben Farbe erhalten - reines unverfälschtes Bienenwachs.

Produziert seit über 65 Jahre aus eigener Wachsfabrikation. Ein Original oberhessisches Qualitätsprodukt.

Ein oberhessisches Qualitätsprodukt - zeichnen sich durch hohen Deckelwachsanteil, sind entseucht, da geklärt, gewalzt, da stabil und doch flexibel und sind in ihrer typischen goldgelben Farbe erhalten - reines unverfälschtes Bienenwachs.

Produziert seit über 65 Jahre aus eigener Wachsfabrikation. Ein original oberhessisches Qualitätsprodukt!

Interessantes vorab:

  • Was ist Bienenwachs? Chemie mal natürlich:

Das Bienenwachs ist nicht nur ein einfacher Naturstoff, sondern ein wahres Wunder der Natur. Es besteht aus einer Vielzahl von Komponenten wie langkettigen Alkoholen, Fettsäuren und anderen Kohlenwasserstoffen, die alle gemeinsam das Bienenwachs bilden. Einen großen Teil des Bienenwachses macht das sogenannte Myricin aus, welches ein Palmitinsäureester des Myricilalkohols ist. Dieser einzigartige Inhaltsstoff sorgt für die Stabilität und Formbarkeit des Wachses. Doch das ist noch lange nicht alles, was das Bienenwachs so besonders macht. Es enthält auch typische Wachsaromastoffe wie Honig-, Propolis- und Pollenaromastoffe, die dem Wachs seinen charakteristisch einzigartigen Geruch verleihen.

Die Bienen produzieren das Bienenwachs durch die Ausscheidung von langkettigen Alkoholen und Fettsäuren zwischen ihren Bauchshuppen. Doch diese Stoffe werden nicht einfach von der Nahrung aufgenommen. Fette und fettähnliche Stoffe sind in Nektar, Honigtau und Pollen nur in geringen Mengen vorhanden. Sie müssen von den Bienen selbst produziert werden. Dafür erhöhen die Bienen ihren Fettstoffwechsel und bauen verstärkt die Zucker Glukose und Fruktose ab. Daraus bilden sich die langkettigen Fettsäuren, die in den Drüsenzellen zu höherwertigen Fettsäuren und Alkoholen weiterverarbeitet werden.

Doch was sind eigentlich Estern? Estern sind chemische Verbindungen, die aus einer Säure und einem Alkohol bestehen. In diesem Fall handelt es sich um Fettsäuren und Alkohole, die von den Bienen produziert und zu Estern verbunden werden. Durch diese Verbindung wird das flüssige Gemisch aus Drüsenzellen an der Unterseite des Hinterleibs ausgeschieden und erstarren sofort zu kleinen, durchscheinenden weißen Wachsplättchen. Diese Wachsplättchen werden von den Bienen zur Konstruktion des Wabenbaus genutzt und sind somit ein wichtiger Bestandteil des Bienenlebens."

  • "Wer hats erfunden?"

Johannes Mehring, der Erfinder der Mittelwand, hatte eine bahnbrechende Idee, die das Leben der Bienen revolutionieren sollte. Die Mittelwand sollte den Bienen helfen, gerade Waben mit weniger Drohnenbrut zu bauen und ihnen Zeit und Arbeit bei der Errichtung neuer Wabenbaus zu sparen. Es war ein Durchbruch in der Bienenzucht, der die Art und Weise veränderte, wie Imker ihre Bienen halten und pflegen. Die Mittelwand ermöglichte es, die Bienenvölker effizienter zu verwalten und somit eine höhere Honigproduktion zu erreichen. Die Erfindung von Johannes Mehring trug dazu bei, dass sich die Bienenzucht zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelte und bis heute eine wichtige Rolle in der Nahrungsmittelproduktion spielt.

  • Wissenswertes zum Einlöten vorab

Gut eingelötete Mittelwände bringen sowohl den Bienen als auch den Imkern zahlreiche Vorteile. Für die Bienen sind bei sorgsam geraden eingelöteten Mittelwänden die Zellen leichter ausbaubar und der Honig kann natur- und zeitnah abgelegt und verdeckelt werden. Die Waben sind stabiler und brechen nicht so leicht. Durch vorangehender Vermeidung von Wellenbildungen, kann das aneinander Reiben verdeckelter Waben bereits im Vorfeld vermieden werden. Dadurch wird nicht nur ein möglicher Verlust der Honigernte, sondern auch eine ungewollte Verunreinigung des Lebensmittels Honigs vermieden. Weiterhin kann bei ordnungsmäßigem Einlöten der Mittelwände ungewollter Wildbau und Schwarmzellenbildung vorgebeugt werden, was den Imkern*innen viel Arbeit und Mühe erspart.

  • Vorbereitungen

Vor dem Einlöten empfiehlt es sich, die Mittelwände auf Zimmertemperatur zu erwärmen (ca. 24°C bis 25°C), da kalte Mittelwände leichter brechen (insbesondere sog. Gegossene ... gäll).