Unsere LCB-Holzbeuten bestehen aus unbehandeltem Massiv-Vollholz − hier im Rahmen der LCB-Herold-Beute − und bedarf zur langjährigen Erhaltung einen entsprechenden Holzschutz im Außen- und durch die richtige Aufstellung der Beute im Innenbereich.
Im Außenbereich ist die Beute ständig der Witterung ausgesetzt, wodurch sie schnell ausgelaugt erscheint. Ist der Schutz erst mal abgeblättert und das Holz selbst angegriffen, können Absplitterungen entstehen. Durch Arbeiten am Bienenstand besteht hierdurch eine erhöhte Verletzungsgefahr.
Schädlinge und Pilze setzen dem Holz zusätzlich zu. Um dies zu vermeiden, streichen Sie die Holzbeuten sowohl für den Erstgebrauch als auch im Rahmen der Reparaturarbeiten im Außenbereich bis zu drei Mal.
Im Rahmen eines erneuten Anstrichs rauhen Sie dazu die Oberfläche mit Sandpapier auf. Je nach Zustand der Beute erfolgt nun der erneute Anstrich. Je nach beanspruchten Beuteteilen und Verwendung eines Holzschutzes kann der Anstrich alle 3 bis 5 Jahre bei Verwendung von Lacken oder einmal im Jahr bei der Verwendung von Lasuren betragen. Wir empfehlen TERBACH®-Beuten-Schutz-Lack (Art. 1865) oder Leinöl-Firnis (Art. 1862) als Holzschutz.
Nach dem Besetzen der Beute mit Bienen, entsteht ein eigenständiges Raumklima innerhalb der Beute. Mithin unterscheiden sich Innen- und Außentemperatur. Die Folge, innerhalb der Beute kommt es zur Bildung von Kondenswasser unterhalb des Deckels und kann die Schimmelbildung fördern.
Daher zur besseren Luftzirkulation innerhalb der Beute ist auch hier die richtige Aufstellung auf Paletten/Beutenböcken dringend anzuraten. Auch mittels Entnahme der Bodenplatte nach der Varroa-Kontrolle ist für ausreichende Belüftung Sorge zu tragen.